Mitglieder der Krippenfreunde bauen die neue Szene auf.                                      Foto M.Welker

Die Krippensaison 2018/2019 findet mit dem Wochenende an Lichtmeß in der
Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena in Herzogenaurach ihren Abschluss.


Bereits davor waren die Krippenfreunde damit beschäftigt, die Gebäudekulisse umzustellen. Die Gebäude müssen für die Hochzeitsfeier, die den Rahmen für das erste öffentliche Wunder Jesu bildet, komplett umgebaut werden. Ein ganzer Palast ziert die Langseite der Darstellungen, in der die Hochzeitsgesellschaft ihren Platz findet.
Mit dem Vorsitzender der Krippenfreunde, Hans Schmitt, hatten zahlreiche Helfer die Aufgabe übernommen, die sperrigen und schweren Gebäudeteile aus dem Depot im Dachboden der Kaplanei in die Kirche zu bringen und aufzubauen.
Der Palast, der die Langseite der Szenerie einnimmt, strahlt in seiner neuen Farbfassung und den Fenstern erhalten. Die Gebäude der Krippe sind inzwischen komplett auf LED-Leuchten umgerüstet, was weniger Strom verbraucht und außerdem die Entzündungsgefahr mindert.
Erst nachdem die Gebäudeteile installiert waren, konnten die Figuren und ihre Accessiores von den Frauen aufgestellt werden.
Da bei dieser Krippenszene viele Lebensmittel zum Einsatz kommen, kann das Arrangement für die Hochzeit zu Kana nur an diesem Wochenende besichtigt werden.

Die Krippenfreunde Herzogenaurach haben für die Gottesdienstbesucher der 11 Uhr Messe am 3. Februar 2019 gebackene, süße Schnecken vorbereitet, die sie am Ende des Gottesdienstes ganz besonders an die Kinder verteilen. Schnecken haben keinen Anfang und kein Ende und können daher als Hinweis auf das ewige Leben gedeutet werden, das ebenfalls ohne Anfang und ohne Ende ist.

Die Krippenfreunde können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. So haben in Herzogenaurach zahlreiche Besucher bei den Ausstellungen die Krippen besichtigt. Auch die Krippenbaukurse sind stets ausgebucht.

Dr. Manfred Welker