Auf Anregung der Heimatvereinsmitglieder Karin Andree, Helmut Fischer und Manfred Lukasch eröffnete am 28.11.1992 der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Herzogenaurach e.V. Klaus-Peter Gäbelein eine Krippenausstellung im historischen Anwesen Steinweg 5. Die Ausstellung hatte einen solchen Erfolg, dass sie zu einer jährlich wiederkehrenden Veranstaltung wurde. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Arbeitsgruppe – die Krippenfreunde im Heimatverein – ins Leben gerufen.
Die Arbeitsgruppe, die inzwischen auf zehn Mitglieder angewachsen war, übernahm 1993 die Betreuung der Kirchenkrippe (Baujahr 1920 – 1930) St. Magdalena. Eine wahre Sisyphos-Arbeit lag vor den Krippenfreunden, denn die Kirchenkrippe war in einem sehr schlechten Zustand und bedurfte einer Generalüberholung.
Die Krippenfreunde verfügen über eine eigene Werkstatt in Haundorf, wo sich die „Unermüdlichen“ jeden Montag treffen. Seit 1997 werden jährlich auch für Nichtmitglieder Krippenbaukurse abgehalten, denen 2002 auch Ankleidekurse folgten.